Chile 2009 http://chile2009.blogsport.de Unsere Chiletour, Februar und März 2009 Wed, 09 Apr 2014 12:02:03 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Rückflug http://chile2009.blogsport.de/2009/04/03/rueckflug/ http://chile2009.blogsport.de/2009/04/03/rueckflug/#comments Fri, 03 Apr 2009 18:24:57 +0000 Administrator Reiseziele Unterwegs http://chile2009.blogsport.de/2009/04/03/rueckflug/ Wir sind zurück! Der Rückflug verlief ohne Überraschungen, eine Zwischenlandung gab’s – genau wie schon auf der Hinreise – in São Paulo. Der relativ kurze Flug von Santiago de Chile nach São Paulo ist dabei dank der Anden der erheblich spannendere. Hier ein Foto, das ich kurz nach dem Start in Santiago gemacht habe:

Santiago

Santiago liegt direkt am Rande der Anden, und über die geht’s nun weiter in Richtung Argentinien.

Anden Canyon

Die Gipfel, Canyons und Seen sind beeindruckend.

Anden Seen

Die höheren Gipfel sind auch im Sommer von Schnee bedeckt. Einigen kommt man trotz der bereits erheblichen Flughöhe ziemlich nahe.

Gipfel

Noch ein letztes!

Anden Eis

Insgesamt dauert die Tour mit Umsteigen in São Paulo ungefähr 18 Stunden, mit der Zeitverschiebung von 6 Stunden landeten wir ziemlich genau 24 Stunden nach dem Abflug in Frankfurt.

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Cajón del Maipo http://chile2009.blogsport.de/2009/03/31/cajon-del-maipo/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/31/cajon-del-maipo/#comments Mon, 30 Mar 2009 23:49:02 +0000 Administrator Reiseziele Andere Orte http://chile2009.blogsport.de/2009/03/31/cajon-del-maipo/ Kurz vor dem Rückflug habe ich von Santiago aus noch einen zweitägigen Abstecher zum Cajón del Maipo gemacht. Die trockene Landschaft am Rande der Anden wird von einem Canyon bestimmt, den der Fluss Maipo tief in die Berge geschnitten hat.

Maipo

Von Santiago aus kann man problemlos in weniger als 2 Stunden mit dem Bus in die Region um San José de Maipo fahren. Selbst im sp-ten Sommer ist mit den größeren der reissenden Fluesse der Region nicht zu spassen, donnernd schießt das braune Wasser zwischen den Felsen durch. Wir sind dem Flussbett eines kleineren Nebenflusses gegen den Strom weiter nach oben in die Berge gefolgt.

Canyon

Die Landschaft ist bis auf das grünere direkte Umfeld der Flüsse von Kakteen und dornigem Gestrüpp geprägt. Man findet Eidechsen und Vogelspinnen, mit etwas Geduld und vorsichtigem Vorgehen selten auch Schlangen. Sobald man etwas Essbares auspackt sollte man auf die Wespen vorbereitet sein, die das Gebiet massenweise bevölkern.

Vogelspinne

Die Region ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Bewohner der nahen Metropole Santiago, und die Natur ist keinesfalls unberührt. Überall findet man Feuerstellen und oft auch Müll, den Camper zurückgelassen haben. Wenn man nicht gerade in der Hochsaison und Ferienzeit (Januar und Februar) kommt findet man aber auch in der Nähe der Straßen schöne Stellen, die man für sich allein hat.

Eidechse

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Von Coyaique nach Santiago http://chile2009.blogsport.de/2009/03/25/von-coyaique-nach-santiago/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/25/von-coyaique-nach-santiago/#comments Wed, 25 Mar 2009 22:18:38 +0000 Administrator Reiseziele Unterwegs http://chile2009.blogsport.de/2009/03/25/von-coyaique-nach-santiago/ Mittlerweile sind wir wieder in Santiago angekommen. Wir haben von Coyaique aus ein Flugzeug genommen, da die Busfahrtzeit enorm ist. Der Weg zum Flughafen führt durch grandiose Landschaft, man sollte definitiv die Kamera zur Hand haben oder einfach nur aus dem Fenster sehen und staunen.

Coyaique Landschaft

Auf dem Flughafen ist es unmöglich sich zu verlaufen, aber Wartezeiten gibt es trotzdem. Hier die Landschaft um den Flughafen, direkt nach dem Start:

Start

Der Flug nach Santiago dauerte dank der drei (!) Zwischenstops ungefähr 5 Stunden. Gelandet sind wir in Puerto Montt, Temuco und Concepción.

Flughafen Puerto Montt

Während der ersten Hälfte des Fluges war es noch hell genug, um ein paar Fotos aus dem Fenster zu machen. Wenn man an der rechten Seite sitzt hat man einen sehr guten Ausblick auf die Berge.

Flugzeug Ausblick

Im Gebiet um Temuco wurde es leider langsam dunkel, aber die Vulkane verlieren auch in der Dämmerung nichts von ihrem Reiz.

Vulkane bei Temuco

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Coyaique http://chile2009.blogsport.de/2009/03/25/coyaique/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/25/coyaique/#comments Wed, 25 Mar 2009 16:58:54 +0000 Administrator Reiseziele Städte http://chile2009.blogsport.de/2009/03/25/coyaique/ Coyaique ist das Zentrum der Region Aisén und hat ca. 55.000 Einwohner. Wir waren ein paar Tage da, ursprünglich um den Nationalpark anzusehen. Dazu ist es aus gesundheitlichen Gründen (Kontaktlinsenstress und Augeninfektion) leider nicht gekommen, aber wir sind zum Glück vorher zumindest noch etwas in der Stadt und Umgebung herumgelaufen.

Coyaique

Die Stadt liegt zwischen steil aufragenden Bergen. Eine der Sehenswürdigkeiten ist der Piedra de Indio, ein Stein in Form eines Indianerprofils. Wir wohnten nur ein paar Meter entfernt.

Coyaique Indio

Hier ein paar Fotos von unserem weiteren Spaziergang entlang der Strasse nach Norden und der Busfahrt zum Flughafen.

Coyaique Landschaft

Soviel zu Coyaique. Von hier ging es mit dem Flugzeug zurueck nach Santiago.

Coyaique Sonnenuntergang

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Von Quellón nach Coyaique http://chile2009.blogsport.de/2009/03/23/von-quellon-nach-coyaique/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/23/von-quellon-nach-coyaique/#comments Mon, 23 Mar 2009 05:00:32 +0000 Administrator Reiseziele Unterwegs http://chile2009.blogsport.de/2009/03/23/von-quellon-nach-coyaique/ Von Castro, der Regionalhauptstadt der Insel Chiloé, sollte es nach Coyaique weitergehen. Beide Landwege, ueber die man Coyaique von Norden erreichen kann, sind eher stressig und wir haetten ein gutes Stueck zurueckreisen muessen, um sie zu nutzen. Daher haben wir uns entschieden, von Quellón aus mit dem Schiff nach Puerto Chacabuco zu fahren. Hier unser Schiff, die Don Baldo:

Don Baldo

Die Fahrt durch die Fjorde Nordpatagoniens dauerte 26 Stunden und war sehr cool. Zu sehen gab es spektakulaere Landschaft, die sich zu Beginn leider oft hinter Wolken versteckt hielt.

Fjorde

Wolken koennen allerdings in der passenden Umgebung auch ziemlich spektakulaer sein.

Fjorde Wolken

Auf der Strecke liegen nur wenige winzige Orte sowie einige der in Chile suedlichen Gewaessern sonst allgegenwaertigen Lachsfarmen. Wir passierten unter anderem Melinka und Puerto Cisnes.

Fjorde

Nach mehr als einem Tag an Bord der Don Baldo waren wir in Puerto Chacabuco. Von dort ist es nur noch ein kurzer Weg mit dem Bus ueber Puerto Aisén nach Coyaique.

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Meulín, Chiloé http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/meulin-chiloe/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/meulin-chiloe/#comments Tue, 17 Mar 2009 03:37:44 +0000 Administrator Reiseziele Andere Orte http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/meulin-chiloe/ Von Castro auf Chiloé aus sind wir mit Bus und Fähre nach Achao gefahren. Dort ist nicht mehr viel außer Strand und einer Kirche, aber wir wollten’s diesmal richtig wissen und sind mit einem gerade im Hafen liegenden Boot nach Rücksprache mit dem Bootsmann weitergefahren. Auf der Überfahrt (ca 2 Stunden) wird es wegen des Seewindes auch bei sonnigem Wetter sehr frisch, wir mussten uns mit mehreren Lagen Kleidung sowie Wein etwas wärmen.

Beiboot

So kamen wir auf die Insel Meulín, wo wir uns von Don Manuel wie vorher abgesprochen eine Cabaña für 5 Leute gemietet haben. Strom gibt’s nur abends aus dem Generator, fließendes Wasser unregelmäßig (und, da wir kein Gas hatten, nur kalt). Dafür Ruhe, Abgeschiedenheit und eine schöne Küste mit Felsen, Fischerbooten und der obligatorischen Lachsfarm.

Meulin

Auf der Insel kann man nur das Nötigste kaufen, wir hatten aber vorher gefragt und daher u.a. einige Dinge für eine gute Grillsession mitgebracht. Am nächsten Tag wurde die Küste der Umgebung erkundet. Hier einige Eindrücke:

Seevogel
Seevogel

Boote
Boote am Strand

Auf der Insel kamen wir uns schon fremd vor, es war soetwas wie eine andere Welt.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Die 3 Tage waren wunderbar, und auf dem Rückweg sehnte ich mich gerade wieder ein wenig nach Zivilisation.

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Castro, Chiloé http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/castro-chiloe/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/castro-chiloe/#comments Tue, 17 Mar 2009 02:42:32 +0000 Administrator Reiseziele Andere Orte http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/castro-chiloe/ Castro ist die Hauptstadt der Insel Chiloé, die man von Norden aus über Puerto Montt problemlos mit einer Fähre erreichen kann. Sie liegt wie viele der von uns bereisten chilenischen Städte am Meer und es gibt einige günstige Unterkünfte mit fantastischem Ausblick sowie günstige Restaurants mit guten Meeresfrüchten. Die Stadt hat außer der Kathedrale nicht viel wirklich Sehenswertes, aber eine nette Atmosphäre und viele schöne Gebäude, die im typischen Baustiel der Insel mit einer Art Holzziegeln verkleidet sind. Hier ein Bild der Kirche in Achao mit den Holzziegeln:

Chiloe Kirche

Von Castro aus kann man außerdem den Südteil des Nationalparks Chiloé mit dem Bus erreichen. Die Landschaft erinnert an Heide, viele der Bäume sind mit Moos und Flechten dicht bewachsen. Die Pfade, die an der Besucherbasis beginnen, sind allerdings nicht umbedingt spektakulär. Einer führt z.B. über ca. 1,5 km zum durch Dünen vom Park getrennten Strand.

Chiloe Strand

Der andere verliert sich auf dem Weg zu einem See durch nur an wenigen Stellen interessante Heidelandschaft. Wir haben den Zugang zum See schließlich über den anderen Weg an der Straße entlang gefunden, toll war es da nicht. Daher hier nur ein Bild von der Straße in Nahaufnahme. ;)

Chiloe Raupe

Der See direkt am Parkeingang ist schon besser. Um den Park wirklich zu genießen muss man wahrscheinlich mit eigenem Fahrzeug anreisen oder auf mehrtägigen Touren tiefer hineinkommen.

Chiloe Raupe

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Osorno / Puyehue Nationalpark http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/osorno-puyehue-nationalpark/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/osorno-puyehue-nationalpark/#comments Tue, 17 Mar 2009 02:16:10 +0000 Administrator Reiseziele Städte Nationalparks http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/osorno-puyehue-nationalpark/ Die Stadt Osorno haben wir hauptsächlich als Ausgangspunkt für den Besuch des Nationalparks Puyehue genutzt. Von hier sind es ca. 2 Stunden mit dem Bus zur Basisstation im Park, wo sich neben einigen mietbaren Blockhütten auch ein aus heißen Quellen gespeistes Schwimmbad befindet. Interessanter fanden wir die gut markierten Trekkingpfade, die ebenfalls hier starten.

Puyehue, Pfad

Trotz seiner Kürze (ein Spaziergang von 1200 m ohne Steigungen) liefert der direkt hinter den Quellen beginnende erstee Pfad einen guten Vorgeschmack. Man bekommt einige beeindruckende Bäume sowie die Stromschnellen des in der Nähe fließenden Flusses zu sehen. Auf diesen trifft man auch bei einer Umrundung der Basis in die andere Richtung.

Puyehue, Blüte

Der beste der kurzen Pfade ist 3600 m lang und beginnt hinter der Autobrücke auf der rechten Seite. Er führt auf dem gesamten Weg steil nach oben, nach 1800 Metern bietet sich ein spektakulärer Ausblick über die Umgebung. Dann steht der Rückweg auf dem selben, ebenfalls sehr gut markierten, Pfad an. Auf dem Weg sieht man riesige Bäume, viele Vögel und bekommt einen guten Eindruck von der Dichte des Waldes und der Umgebung. Ich fühlte mich zum ersten Mal auf der Reise wirklich wie in der Natur.

Puyehue Top

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Valdivia http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/valdivia/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/valdivia/#comments Tue, 17 Mar 2009 01:58:03 +0000 Administrator Reiseziele Städte http://chile2009.blogsport.de/2009/03/17/valdivia/ Valdivia ist zwar klein, hat aber definitiv Flair und ist einen Besuch wert. Sie liegt nahe der Mündung einiger Flüsse und hat einen Flusshafen mit dem obligatorischen Fischmarkt, an dem neben Fischverkäufern und einigen Touristenbooten auch Seelöwen rumhängen.

Valdivia Port

Außerhalb der Stadt, die vor allem aufgrund des dramatischen Erd- und Seebebens in den 1960er Jahren bekannt ist, gibt es eine beeindruckende Flusslandschaft. Es ist schon erheblich grüner als in der Gegend um Santiago und die Region ist gepraegt von der Holzverwertung.

In der Umgebung gibt es einige Ruinen spanischer Forts, die wir an zwei Tagen mit einer Bustour und einer längeren Tour mit einem Boot besichtigt haben. Zu sehen gibt es neben der tollen Landschaft auf dem Weg vor allem die Kanonen, denn fast alle Gebäude sind verschwunden, meist stehen nur noch die äußeren Festungsmauern.

Valdivia Fort

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Concepción http://chile2009.blogsport.de/2009/03/12/concepcion/ http://chile2009.blogsport.de/2009/03/12/concepcion/#comments Thu, 12 Mar 2009 01:31:56 +0000 Administrator Reiseziele Städte http://chile2009.blogsport.de/2009/03/12/concepcion/ In der hauptsächlich für ihre Universität bekannten Stadt Concepción steht nicht gerade der Eiffelturm. Wir sind etwas durch die Innenstadt gelaufen und haben ansonsten eher die Umgebung der Stadt besucht. Mit dem Bus ging’s problemlos in etwa einer Stunde nach Lota, um die seit geraumer Zeit stillgelegten Kohleminen anzusehen. In Lota scheint sonst auch nicht viel los zu sein, aber immerhin gibt es das Meer:

Lota

Also ging es ziemlich direkt in die Kohlemine, man kann problemlos von der Haltestelle zu Fuß hinlaufen. Die Führungen machen ehemalige Minenarbeiter, die eindringlich von den schlechten Arbeitsbedingungen in der Mine zu berichten wissen. Hier sind wir am Eingang der Mine:

Lota Kohlemine

Im Anschluß sind wir in einer gefühlt endlosen Busfahrt in die Hafenstadt Talcahuano gefahren und dort im Halbschlaf am Hafen angekommen. Auf einer Hafenrundfahrt kann man die imposante Seelöwenkolonie und einige Schiffe sehen, auch ein von den Peruanern im Salpeterkrieg erbeutetes Kriegsschiff, falls man auf sowas steht.

Seeloewen, Talcahuano

Interessanter ist es, den Seelöwen am Fischmarkt zuzusehen, die von den Fischern mit Fischresten in großen Mengen besänftigt werden und diese gierig verschlingen. Der Hafen ist ganz nett und man kann sich in der Markthalle gegenüber mit Meeresfrüchten aller Art für die Rückfahrt stärken.

Hafen Talcahuano

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