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Rückflug

Wir sind zurück! Der Rückflug verlief ohne Überraschungen, eine Zwischenlandung gab’s – genau wie schon auf der Hinreise – in São Paulo. Der relativ kurze Flug von Santiago de Chile nach São Paulo ist dabei dank der Anden der erheblich spannendere. Hier ein Foto, das ich kurz nach dem Start in Santiago gemacht habe:

Santiago

Santiago liegt direkt am Rande der Anden, und über die geht’s nun weiter in Richtung Argentinien.

Anden Canyon

Die Gipfel, Canyons und Seen sind beeindruckend.

Anden Seen

Die höheren Gipfel sind auch im Sommer von Schnee bedeckt. Einigen kommt man trotz der bereits erheblichen Flughöhe ziemlich nahe.

Gipfel

Noch ein letztes!

Anden Eis

Insgesamt dauert die Tour mit Umsteigen in São Paulo ungefähr 18 Stunden, mit der Zeitverschiebung von 6 Stunden landeten wir ziemlich genau 24 Stunden nach dem Abflug in Frankfurt.

Cajón del Maipo

Kurz vor dem Rückflug habe ich von Santiago aus noch einen zweitägigen Abstecher zum Cajón del Maipo gemacht. Die trockene Landschaft am Rande der Anden wird von einem Canyon bestimmt, den der Fluss Maipo tief in die Berge geschnitten hat.

Maipo

Von Santiago aus kann man problemlos in weniger als 2 Stunden mit dem Bus in die Region um San José de Maipo fahren. Selbst im sp-ten Sommer ist mit den größeren der reissenden Fluesse der Region nicht zu spassen, donnernd schießt das braune Wasser zwischen den Felsen durch. Wir sind dem Flussbett eines kleineren Nebenflusses gegen den Strom weiter nach oben in die Berge gefolgt.

Canyon

Die Landschaft ist bis auf das grünere direkte Umfeld der Flüsse von Kakteen und dornigem Gestrüpp geprägt. Man findet Eidechsen und Vogelspinnen, mit etwas Geduld und vorsichtigem Vorgehen selten auch Schlangen. Sobald man etwas Essbares auspackt sollte man auf die Wespen vorbereitet sein, die das Gebiet massenweise bevölkern.

Vogelspinne

Die Region ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Bewohner der nahen Metropole Santiago, und die Natur ist keinesfalls unberührt. Überall findet man Feuerstellen und oft auch Müll, den Camper zurückgelassen haben. Wenn man nicht gerade in der Hochsaison und Ferienzeit (Januar und Februar) kommt findet man aber auch in der Nähe der Straßen schöne Stellen, die man für sich allein hat.

Eidechse

Von Coyaique nach Santiago

Mittlerweile sind wir wieder in Santiago angekommen. Wir haben von Coyaique aus ein Flugzeug genommen, da die Busfahrtzeit enorm ist. Der Weg zum Flughafen führt durch grandiose Landschaft, man sollte definitiv die Kamera zur Hand haben oder einfach nur aus dem Fenster sehen und staunen.

Coyaique Landschaft

Auf dem Flughafen ist es unmöglich sich zu verlaufen, aber Wartezeiten gibt es trotzdem. Hier die Landschaft um den Flughafen, direkt nach dem Start:

Start

Der Flug nach Santiago dauerte dank der drei (!) Zwischenstops ungefähr 5 Stunden. Gelandet sind wir in Puerto Montt, Temuco und Concepción.

Flughafen Puerto Montt

Während der ersten Hälfte des Fluges war es noch hell genug, um ein paar Fotos aus dem Fenster zu machen. Wenn man an der rechten Seite sitzt hat man einen sehr guten Ausblick auf die Berge.

Flugzeug Ausblick

Im Gebiet um Temuco wurde es leider langsam dunkel, aber die Vulkane verlieren auch in der Dämmerung nichts von ihrem Reiz.

Vulkane bei Temuco

Coyaique

Coyaique ist das Zentrum der Region Aisén und hat ca. 55.000 Einwohner. Wir waren ein paar Tage da, ursprünglich um den Nationalpark anzusehen. Dazu ist es aus gesundheitlichen Gründen (Kontaktlinsenstress und Augeninfektion) leider nicht gekommen, aber wir sind zum Glück vorher zumindest noch etwas in der Stadt und Umgebung herumgelaufen.

Coyaique

Die Stadt liegt zwischen steil aufragenden Bergen. Eine der Sehenswürdigkeiten ist der Piedra de Indio, ein Stein in Form eines Indianerprofils. Wir wohnten nur ein paar Meter entfernt.

Coyaique Indio

Hier ein paar Fotos von unserem weiteren Spaziergang entlang der Strasse nach Norden und der Busfahrt zum Flughafen.

Coyaique Landschaft

Soviel zu Coyaique. Von hier ging es mit dem Flugzeug zurueck nach Santiago.

Coyaique Sonnenuntergang

Von Quellón nach Coyaique

Von Castro, der Regionalhauptstadt der Insel Chiloé, sollte es nach Coyaique weitergehen. Beide Landwege, ueber die man Coyaique von Norden erreichen kann, sind eher stressig und wir haetten ein gutes Stueck zurueckreisen muessen, um sie zu nutzen. Daher haben wir uns entschieden, von Quellón aus mit dem Schiff nach Puerto Chacabuco zu fahren. Hier unser Schiff, die Don Baldo:

Don Baldo

Die Fahrt durch die Fjorde Nordpatagoniens dauerte 26 Stunden und war sehr cool. Zu sehen gab es spektakulaere Landschaft, die sich zu Beginn leider oft hinter Wolken versteckt hielt.

Fjorde

Wolken koennen allerdings in der passenden Umgebung auch ziemlich spektakulaer sein.

Fjorde Wolken

Auf der Strecke liegen nur wenige winzige Orte sowie einige der in Chile suedlichen Gewaessern sonst allgegenwaertigen Lachsfarmen. Wir passierten unter anderem Melinka und Puerto Cisnes.

Fjorde

Nach mehr als einem Tag an Bord der Don Baldo waren wir in Puerto Chacabuco. Von dort ist es nur noch ein kurzer Weg mit dem Bus ueber Puerto Aisén nach Coyaique.